Erster Arbeitsschritt: Trennen

Der erster Arbeitsschritt einer metallogra- phischen Probenpräparation ist meist das Trennen der Probe.
Um irreparable Schäden an der Probe und dem Gefüge zu vermeiden, muss diesem Schritt eine besondere Bedeutung beigemessen werden. Die Probe sollte möglichst ohne Anlaufschäden, Deformationen oder Materialstörungen wie Aus- brüche oder Risse getrennt werden. Darüber hinaus soll die Trennung möglichst schnell durchgeführt werden können.
Das Nasstrennen ist aus dem modernen Labor nicht mehr wegzudenken. Im Hinblick auf nachfolgende Präparationsschritte ist dieses Verfahren dem Trockentrenn- schleifen oder anderen Trennmethoden vorzuziehen. Durch die Kühlung der Schnitt- fläche wird eine hitzebedingte Deformation des Probengefüges vermieden. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Abrieb von der Kühlflüssigkeit während des Trenn- vorgangs fortgespült wird. Dadurch wird die Rauhigkeit der Schnittoberfläche reduziert.
Gleichzeitig vermindert die Kühlmittelzufuhr den Verschleiß der Trennscheiben. Eine optimale Schnittfläche verringert die Anzahl der folgenden Präparationsschritte und verkürzt die gesamte Präparationsdauer auf ein Minimum. Der Trennschnitt ist daher für die Qualität und Aussagekraft der fertigen Präparation von grundlegender Bedeutung.
Trennscheiben werden häufig nach ihrem Härtegrad eingeteilt. Scheiben mit harter Bindung nutzen sich langsamer ab, haben also eine höhere Standzeit und werden hauptsächlich für weichere Materialien verwendet. Scheiben mit einer weichen Bindung nutzen sich schneller ab, wobei immer wieder frische scharfe Schneidpartikel zur Verfügung stehen. Sie werden zum Trennen von harten Werkstoffen empfohlen.
Korundtrennscheiben
Buehler bietet für die unterschiedlichen Werkstoffgruppen speziell ausgewählte Korund-Trennscheiben an. Sie sind ideal für glatte, saubere Trennflächen, die weitgehend frei von Oberflächenverformungen sind.
Bei den Korundtrennscheiben stehen Ihnen zwei Bindungsarten zur Auswahl: Bakelitbindung und Gummibindung. Bakelitgebundene Trennscheiben werden bei den meisten Materialien eingesetzt. Die Härte des Bindemittels richtet sich nach dem zu trennenden Material. Die gummigebundenen Trennscheiben zeichnen sich durch einen besonders dünnen Trennschnitt aus und besitzen eine hohe Formstabilität.
Die Probe muss fest und gleichmäßig eingespannt sein, um das Brechen der Scheibe und eine Beschädigung der Probe zu verhindern. Der Schneiddruck sollte gefühlvoll aufgebracht werden und in Relation zum Werkstoff stehen.
Diamant- oder Bornitridtrennscheiben
Mit dem vermehrten Einsatz moderner Werkstoffe hat die Bedeutung von Diamant- bzw. Bornitridwerkzeugen zugenommen. So können Hartmetalle, Verbundwerkstoffe, Kunststoffe, Glas- und Mineralfasern, Keramik, Gläser oder Knochen genauso problemlos mit Diamant- oder Bornitridscheiben getrennt werden wie Leiterplatten und elektronische Bauteile. Ob eine Diamant- oder Bornitridscheibe eingesetzt werden soll, ist im wesentlichen von der Härte bzw. Sprödigkeit des Probenmaterials abhängig.
Dabei gilt grundsätzlich folgende generelle Zuordnung:
Um irreparable Schäden an der Probe und dem Gefüge zu vermeiden, muss diesem Schritt eine besondere Bedeutung beigemessen werden. Die Probe sollte möglichst ohne Anlaufschäden, Deformationen oder Materialstörungen wie Aus- brüche oder Risse getrennt werden. Darüber hinaus soll die Trennung möglichst schnell durchgeführt werden können.
Das Nasstrennen ist aus dem modernen Labor nicht mehr wegzudenken. Im Hinblick auf nachfolgende Präparationsschritte ist dieses Verfahren dem Trockentrenn- schleifen oder anderen Trennmethoden vorzuziehen. Durch die Kühlung der Schnitt- fläche wird eine hitzebedingte Deformation des Probengefüges vermieden. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Abrieb von der Kühlflüssigkeit während des Trenn- vorgangs fortgespült wird. Dadurch wird die Rauhigkeit der Schnittoberfläche reduziert.
Gleichzeitig vermindert die Kühlmittelzufuhr den Verschleiß der Trennscheiben. Eine optimale Schnittfläche verringert die Anzahl der folgenden Präparationsschritte und verkürzt die gesamte Präparationsdauer auf ein Minimum. Der Trennschnitt ist daher für die Qualität und Aussagekraft der fertigen Präparation von grundlegender Bedeutung.
Trennscheiben werden häufig nach ihrem Härtegrad eingeteilt. Scheiben mit harter Bindung nutzen sich langsamer ab, haben also eine höhere Standzeit und werden hauptsächlich für weichere Materialien verwendet. Scheiben mit einer weichen Bindung nutzen sich schneller ab, wobei immer wieder frische scharfe Schneidpartikel zur Verfügung stehen. Sie werden zum Trennen von harten Werkstoffen empfohlen.
Korundtrennscheiben
Buehler bietet für die unterschiedlichen Werkstoffgruppen speziell ausgewählte Korund-Trennscheiben an. Sie sind ideal für glatte, saubere Trennflächen, die weitgehend frei von Oberflächenverformungen sind.
Bei den Korundtrennscheiben stehen Ihnen zwei Bindungsarten zur Auswahl: Bakelitbindung und Gummibindung. Bakelitgebundene Trennscheiben werden bei den meisten Materialien eingesetzt. Die Härte des Bindemittels richtet sich nach dem zu trennenden Material. Die gummigebundenen Trennscheiben zeichnen sich durch einen besonders dünnen Trennschnitt aus und besitzen eine hohe Formstabilität.
Die Probe muss fest und gleichmäßig eingespannt sein, um das Brechen der Scheibe und eine Beschädigung der Probe zu verhindern. Der Schneiddruck sollte gefühlvoll aufgebracht werden und in Relation zum Werkstoff stehen.
Diamant- oder Bornitridtrennscheiben
Mit dem vermehrten Einsatz moderner Werkstoffe hat die Bedeutung von Diamant- bzw. Bornitridwerkzeugen zugenommen. So können Hartmetalle, Verbundwerkstoffe, Kunststoffe, Glas- und Mineralfasern, Keramik, Gläser oder Knochen genauso problemlos mit Diamant- oder Bornitridscheiben getrennt werden wie Leiterplatten und elektronische Bauteile. Ob eine Diamant- oder Bornitridscheibe eingesetzt werden soll, ist im wesentlichen von der Härte bzw. Sprödigkeit des Probenmaterials abhängig.
Dabei gilt grundsätzlich folgende generelle Zuordnung:
- Metallgebundene Diamantscheibe: hart/zäh (Hartmetall, Verbundwerkstoffe mit harten Phasen)
- Kunstharzgebundene Diamantscheibe: hart/spröde (Keramik, Glas etc.)
CBN-Scheibe: hart/zäh (hochlegierte Stähle)
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